Donnerstag, 28. August 2008

Google kündigt Partnerschaft mit Umwelt-Suchmaschine

Die neue Suchmaschine "Forestle" hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Durch Werbeeinnamen wollten die Betreiber Regenwald retten. Pro Suche wurde dabei immerhin 0,1m² Regenwald für die Ewigkeit gerettet.

Forestle hat einen großartigen Start hingelegt: Nach gerade mal einem Monat im Netz betrug die Gesamtfläche des geretteten Regenwaldes über 20km². Allein am letzten Tag vor der Kündigung wurden 200$ eingenommen, was 4km² geretteter Waldfläche entspricht.

Doch heute wurden alle Forestle-Nutzer mit einer Fehlermeldung und einer Ansprache des Forestle-Teams überrascht: Google, der die eigentliche Suche für Forestle übernommen hatte, hat nun die Partnerschaft mit der Öko-Suchmaschine beendet! Begründet wurde diese Kündigung dadurch, dass Forestle "Anreize geschaffen haben, künstlich auf Google-Anzeigen zu klicken". Diese Begründung erscheint ziemlich weit hergeholt, denn in den letzten Tagen vor der Kündigung hat ein großer grüner Kasten am Kopf der Seite den Benutzer dazu aufgefordert, "nur auf Anzeigen zu klicken, wenn ein echtes Interesse daran besteht".

Es ist sehr schade, dass Google ein solches Projekt schon im Keim erstickt, obwohl es doch dem Benutzer eine einfache Möglichkeit gab ohne großen Aufwand zumindest ein kleines Bisschen für unsere Erde zu tun.

Bis die ganze Sache geklärt ist, empfiehlt Forestle einen anderen Google-Partner: Znout läuft auf solarenergie-betriebenen Servern und hilft schon mit dem schwarzen Hintergrund Energie beim Suchen zu sparen - zumindest Röhrenmonitore verbrauchen bei schwarzen Flächen wesentlich weniger Energie als bei sonst üblichen weißen Hintergründen.

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